Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

(1) Die „Die Wand“ OHG vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Alexander Adler, Breitscheidstr. 40, 01237 Dresden ist vorliegend Betreiber. Jeder Teilnehmer bestätigt vor Nutzung sämtlicher Angebote des Betreibers im In- und Outdoorbereich, dass er die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchgelesen hat. Jeder Teilnehmer bestätigt mit seiner Unterschrift, dass er die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen hat und mit ihnen einverstanden ist. Die Sorgeberechtigten eines Teilnehmers unter 18 Jahren müssen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchlesen und mit dem minderjährigen Teilnehmer durchsprechen, bevor dieser die Angebote des Betreibers nutzen darf. Die Teilnehmer bestätigen mit Ihrer Unterschrift, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchgelesen, mit dem minderjährigen Teilnehmer durchgesprochen haben und mit ihnen einverstanden sind.

(2) Der Betreiber verpflichtet sich, über die eventuellen Änderungen der Vertrags- und Geschäftsbedingungen zu informieren.

 

§ 2 Benutzungsberechtigung

(1) Die Benutzung der Anlage bzw. die Angebote des Betreibers sind kostenpflichtig.

(2) Die Preise für die Benutzung ergeben sich aus der jeweils gültigen Preisliste. Änderungen in der Preisstruktur behält sich die Geschäftsleitung vor. Bei befristeten Verträgen kommen Änderungen in der Preisstruktur während der Laufzeit des Vertrages nicht zum Tragen. Kinderverträge werden automatisch nach Vollendung des 12. Lebensjahres in den jeweils gültigen Erwachsenentarif umgewandelt. Es fallen diesbezüglich keinerlei Umstellungskosten an, insbesondere wird keine weitere Aufnahmegebühr erhoben.

(3) Als gültige Eintrittskarte gilt die Kassenquittung. Diese muss während der Dauer des Aufenthaltes in der Kletteranlage jederzeit vorgelegt werden können. Mitglieder haben sich durch Vorlage ihres gültigen Mitgliedsausweises an der Rezeption zu legitimieren. Die Teilnehmer sind berechtigt, die von ihnen bezahlten Einrichtungen und Angebote während der offiziellen Öffnungszeiten zu nutzen. Die Öffnungszeiten sind an der Kasse und am Aushang bekannt gegeben. Änderungen dieser Zeiten sowie Änderungen unseres Leistungsangebotes behalten wir uns vor.

(4) Die Kletteranlage ist für alle Besucher ab dem vollendeten 6. Lebensjahr zugänglich, die nicht ein Maximalgewicht von 120 kg nicht überschreiten, die nicht an einer Krankheit, oder einer psychischen oder physischen Beeinträchtigung leiden, die eine Gefahr für die eigene Gesundheit oder anderer Personen darstellen könnte. Schwangeren wird von einer Benutzung der Kletteranlage abgeraten. Unter Drogen-, Medikamenten-, und Alkoholeinfluss, die die Fahrtüchtigkeit beeinflussen, besteht ein generelles Kletterverbot.

(5) Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr dürfen die Kletteranlage nur unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten oder einer sonstigen zur Aufsicht befugten volljährigen Person benutzen.

(6) Jugendliche ab der Vollendung des 12. Lebensjahres dürfen die Kletteranlage nur nach Vorlage einer entsprechenden schriftlichen Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten benutzen. Das hierfür ausschließlich zu verwendende Formular liegt im Kletterzentrum aus bzw. kann unter www.xxl-kletterwand.de heruntergeladen oder auf Anfrage per Post oder Fax zugesandt werden.

(7) Bei minderjährigen Gruppen haben die volljährigen Gruppenleiter dafür einzustehen, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Betreibers von den Gruppenmitgliedern in allen Punkten eingehalten werden. Die Gruppenleitung haftet im gesetzlichen Rahmen unter Einschränkung des § 4 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Betreibers. Eine Benutzung der Kletteranlage kann nur dann erfolgen, wenn die Gruppenleitung für alle minderjährigen Teilnehmer eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten hat und dies durch rechtsverbindliche Unterschrift sowie durch Auflistung sämtlicher Vor- und Zunamen der Gruppenmitglieder bestätigt wird.

(8) Die unbefugte Nutzung der Kletteranlage sowie die Nutzung entgegen den Bestimmungen der Hausordnung wird mit einer Gebühr in Höhe von 50,00 EUR geahndet. Die Geltendmachung von darüber hinausgehenden Ansprüchen – insbesondere auf Schadensersatz sowie sofortigen Verweis aus der Kletterhalle und Hausverbot – bleiben daneben vorbehalten.

 

§ 3 Kündigung, Verlängerung

(1) Verträge mit einer unbefristeten Laufzeit können jeweils mit einer einmonatigen Frist zum Monatsende schriftlich per Einschreiben gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung mit Ausnahme des Zugangs per Einschreiben bleibt davon unberührt. Eine anteilige Rückerstattung der Beiträge bei vorfristiger Vertragskündigung (d.h. vor Monatsende) erfolgt nicht.

(2) Wird es dem Betreiber auf Grund höherer Gewalt unmöglich, Leistungen im Indoorbereich zu erbringen, so hat der Teilnehmer Anspruch auf eine Verlängerung in Höhe des die Ausfallzeit entsprechenden Umfanges, die während der offiziellen Öffnungszeiten zur Zeit des Ausfalls stattfand. Die Ausfallzeit wird beitragsfrei nach Ablauf des Vertrages angehangen. Wird es dem Betreiber aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, unmöglich, Leistungen zu erbringen, so hat das Mitglied keinen Anspruch auf Schadensersatz. Veränderte Öffnungszeiten berechtigen nicht zum Schadensersatz.

 

§ 4 Haftung

(1) Die Nutzung der Angebote des Betreibers sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Gefahr. Die Einhaltung der Teilnahmebedingungen liegt ausschließlich in Verantwortung des jeweiligen Teilnehmers.

(2) Klettern ist als Risikosportart gefährlich und erfordert deshalb ein hohes Maß an Umsicht und Eigenverantwortlichkeit. Der Umfang der Eigenverantwortlichkeit wird insbesondere durch § 5 bestimmt, die jeder Teilnehmer oder Besucher zu beachten hat.

(3) Jeder Teilnehmer hat größtmögliche Rücksicht auf die anderen Teilnehmer zu nehmen und alles zu unterlassen, was zu einer Gefährdung für sich oder Dritte führen könnte. Jeder Teilnehmer hat damit zu rechnen, dass er durch andere Teilnehmer oder herabfallende Gegenstände gefährdet werden könnte und hat eigenverantwortlich entsprechende Vorsorge zu treffen.

(4) Der Betreiber haftet nicht für Schäden, die durch das Klettern (in der Kletterhalle oder im Outdoorbereich bei der Teilnahme an Kletterkursen) oder sonst im Zusammenhang mit dem Aufenthalt im Kletterzentrum oder beim Kletterkurs bedingt entstehen. Dies gilt jedoch nicht für Ansprüche wegen Verletzung vertragswesentlicher Pflichten und/oder bei vorsätzlichem oder grobfahrlässigem Handeln des Betreibers (nebst ihren Erfüllungsgehilfen/Verrichtungsgehilfen). In keinem Fall haftet der Betreiber für nicht vorhersehbare oder entfernter liegende Schäden. Die Haftung bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit bleibt unberührt.

(5) Ein Schaden ist unverzüglich und vor dem Verlassen des Kletterzentrums dem Personal an der Rezeption zur Niederschrift anzuzeigen. Es wird darauf hingewiesen, dass eine spätere Anzeige den Verlust der Geltendmachung eines etwaig bestehenden Anspruchs bedeutet.

(6) Jeder Teilnehmer erklärt, dass er eine eigene private Unfallversicherung besitzt.

(7) Eltern und Aufsichtsberechtigte haften für ihre Kinder bzw. die Ihnen anvertrauten Personen. Für Kinder bestehen beim Aufenthalt in der Kletteranlage und insbesondere beim Klettern besondere Risiken, hinsichtlich derer die Eltern bzw. sonstige Aufsichtsberechtigte eigenverantwortlich Vorsorge zu treffen haben. Kinder sind während ihres gesamten Aufenthaltes in der Anlage zu beaufsichtigen. Das Spielen im Kletter- und Boulderbereich, im Fitnessbereich sowie insbesondere auf den Fitnessgeräten und in Bereichen, in denen Gegenstände oder Kletterer herunterfallen können, ist untersagt. Vor allem Kleinkinder dürfen sich dort nicht aufhalten bzw. abgelegt werden.

(8) Auf Garderobe und mitgebrachte Ausrüstungsgegenstände ist selbst zu achten. Bei Verlust oder Diebstahl wird keine Haftung übernommen. Dies gilt auch für die in den abschließbaren Kleiderschränken untergebrachten Gegenstände, insbesondere Wertsachen.

 

§ 5 Sicherheitseinweisung

(1) Jeder Anfänger und Ungeübte muss vor Nutzung der Angebote des Betreibers an der Sicherheitseinweisung bzw. einem Grundkurs teilnehmen. Im Übrigen wird auf § 5 (3) verwiesen.

(2) Sämtliche Anweisungen und Entscheidungen des Betreibers und/oder Personals sind bindend. Bei Zuwiderhandlungen oder Verstößen gegen Anweisungen des Betreibers und/oder Personals können die betreffenden Teilnehmer ohne Rückerstattung des Eintrittsgeldes von der Nutzung der Angebote ausgeschlossen und/oder Hausverbot erteilt werden. Bei Zuwiderhandlungen oder Verstößen gegen Anweisungen des Betreibers und/oder Personals übernimmt der Betreiber keine Haftung für die damit verbundenen Schäden.

(3) Das Klettern ist nur dann gestattet, wenn mindestens eine gängige Sicherungsmethode eigenverantwortlich beherrscht und angewandt werden kann. Jeder Kletterer ist für die von ihm gewählte Sicherungstechnik und Sicherungstaktik selbst verantwortlich. Jeder Teilnehmer der Kletterhalle versichert, den Anforderungen der Kletterwand gewachsen zu sein. Gleiches gilt für Teilnehmer an den Kletterkursen bei der Outdoorbuchung. Diesbezüglich wird auch auf das Formular „Verhaltensmaßregeln beim Wandern, Bergsteigen und Klettern“ Bezug genommen. Dazu gehört das korrekte Anlegen eines Sitzgurtes, das ordnungsgemäße Einbinden in ein Seil und das Beherrschen mindestens einer Sicherungstechnik. Neuanfänger sind verpflichtet, durch einen Grundkurs die notwendigen Techniken zu erlernen.

(5) Zur Sicherung sind ausschließlich die Sicherungshaken zu verwenden. Das Klettern im Vorstieg ist immer mit erheblichen Sturzrisiken und Verletzungsgefahren verbunden. Nur erfahrenen Sportkletterern mit entsprechender Ausbildung ist das Klettern im Vorstieg erlaubt. Kletterer, die im Vorstieg klettern, versichern ausdrücklich, dass sie alle dazu notwendigen Techniken beherrschen. Das Vorstiegsklettern muss verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll ablaufen. Im Vorstieg müssen zur Verminderung des Sturzrisikos alle vorhandenen Zwischensicherungen eingehängt werden und dürfen während die Route beklettert wird, nicht von anderen Kletterern ausgehängt werden. Im Vorstieg sind alle Sicherungskarabiner einzuhängen. Es ist untersagt, in eine schon besetzte Route einzusteigen. Vorstiegsklettern ist nur in den Zonen möglich, in denen keine Top-Rope-Seile befestigt sind. Bei starker Frequentierung der Halle oder anderen Sicherheitsbedenken kann aus Sicherheitsgründen ein Vorstiegsstop veranlasst werden. Beim Beklettern im Top-Rope-Verfahren ist das Seil beim Ablassen wieder in die Zwischensicherungen einzuhängen. Das seilfreie Klettern ist nicht gestattet.

(6) Das Bouldern ist grundsätzlich nur an der Boulderwand gestattet. Beim Bouldern darf die Höhe des oberen Randes der Boulderwand nicht übergriffen werden. Trotz eines in diesem Bereich installierten Weichbodensystems, können bei einem Absprung aus bis zu 4 m Höhe auf diesen Boden erhebliche Verletzungen, insbesondere durch den Tritt in einen möglicherweise vorhandenen Mattenversatz nicht ausgeschlossen werden. Das Bouldern erfolgt daher ausschließlich auf eigene Gefahr, eigenes Risiko und eigene Verantwortung. An der Kletterwand darf nur geboldert werden bis in Höhe der ersten unteren Platten der Kletterwand, wobei sich die Füße des Kletterers nicht mehr als 1 m über dem Boden befinden dürfen. Das Versetzen von Griffen und Trittelementen sowie von Sicherungspunkten ist nur den Mitarbeitern des Betreibers sowie beauftragten Dritten gestattet.

(7) An der Wettkampfwand darf nur nachgestiegen werden, wenn alle Zwischensicherungen eingehängt sind. Ansonsten darf an der Wettkampfwand (kleine und große stark überhängende Kletterwand) nur im Vorstieg geklettert werden.

(8) Der falsche Gebrauch von Ausrüstungsgegenständen kann für den Teilnehmer, aber auch für Dritte, erhebliche Gefahren für Leib und Leben bewirken. Insbesondere wird hingewiesen auf:

  • den konkreten Verschluss des Klettergurtes (Rückschlaufen);
  • der Kletternde hat sich direkt in den Klettergurt einzubinden (ohne Karabiner);
  • auf einen korrekten Seilverlauf (Vermeidung scharfer Kanten);
  • das Gewicht des Sichernden, welches nicht weniger als 20 kg des Kletternden betragen darf;
  • Ausrüstungsgegenstände sind beim Kletternden so zu befestigen, dass eine Gefährdung Anderer ausgeschlossen ist.

(9) Die verwendeten Vorstiegsseile müssen mindestens 40 m lang sein. Die eingehängten Top-Rope-Seile sind nicht abzuziehen und auf keinen Fall als Vorstiegsseile zu verwenden. In Karabinern, insbesondere an den Umlenkpunkten darf jeweils nur ein Seil eingehängt werden.

(10) Ein Umlenken hat grundsätzlich an dem dafür vorgesehenen Umlenkungen am Ende der Routen und nicht an Zwischensicherungen zu erfolgen. Das Seil ist immer in beiden Umlenkungen einzuhängen. In den überhängenden Bereichen darf nicht Top-Rope (d. h., dass das Seil ausschließlich um Umlenkpunkt eingehängt ist) geklettert werden. Es darf aber im Nachstieg geklettert werden, wenn alle vorhandenen Zwischensicherungen eingehängt sind und der Kletterer an dem Seilende klettert, das in die Zwischensicherungen einhängt ist.

(11) Als gesperrt gekennzeichnete Bereiche dürfen nicht betreten, insbesondere auch nicht beklettert, werden.

(12) Künstliche Klettergriffe können sich jederzeit unvorhersehbar lockern oder brechen und dadurch den Kletternden und andere Personen gefährden oder verletzen. Der Betreiber übernimmt keine Gewähr für die Festigkeit der angebrachten Griffe. Mit herabfallendem Klettermaterial ist stets zu rechnen. Lose oder beschädigte Griffe, Haken, Expressschlingen, Karabiner etc. sind dem Personal an der Rezeption unverzüglich zu melden.

(13) Tritte und Griffe sowie Umlenkeinrichtungen dürfen von Teilnehmern weder neu angebracht oder verändert oder beseitigt werden.

(14) Grundsätzlich sind die Kletterwände nur mit Sportkletterschuhen zu beklettern. Barfußklettern oder das Klettern in Strümpfen sind verboten. Das Klettern mit konventionellen Hallensportschuhen ist nur an der Anfängerwand erlaubt.

 

§ 6 Besondere Bedingungen für Kletterkurse bei Outdoorbuchung

Die nachfolgenden Regelungen gelten ergänzend zu den anderen Paragraphen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Im Fall von Abweichungen gehen die nachfolgenden Regelungen des § 6 vor.

(1) Die Anmeldung kann schriftlich (auch per eMail) erfolgen. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht. Mit der Anmeldung bietet der Anmelder dem Betreiber den Abschluss des Vertrages verbindlich an. Der Vertrag kommt zustande, wenn dem sich Anmeldenden die schriftliche Buchungsbestätigung zugegangen ist und diese dem Betreiber unterschrieben per Fax, Post oder E-Mail übermittelt wird.

(2) Der Umfang der Leistungen ergibt sich ausschließlich aus den Prospekten und dem Internetangebot des Betreibers und aus den sonstigen in den Unterlagen für den jeweiligen Kletterkurszeitraum abgedruckten Beschreibungen. Diese hat im Zweifel Vorrang.

(3) Die Leistungsfähigkeit des Teilnehmers muss den Anforderungen der jeweiligen Veranstaltung gerecht werden. Der Betreiber kann den Teilnehmer im Vorfeld ganz oder teilweise von der Veranstaltung ausschließen, wenn er den zu erwartenden Anforderungen nicht gewachsen scheint, oder wenn er einer eventuellen Vorbesprechung fernbleibt. Bei einer bereits begonnen Veranstaltung ist ein Ausschluss möglich, wenn die Gruppe in unzumutbarer Weise gestört, behindert, gefährdet wird oder wenn die Anweisungen des Leiters nicht befolgt werden. Der Ausschluss kann auch auf zukünftige Veranstaltungen erweitert werden. Der Teilnehmer hat, falls seine Leistungsfähigkeit bzw. -bereitschaft die ausgeschriebenen Anforderungen übersteigt, keinen Anspruch darauf, dass seinen diesbezüglichen Wünschen nachgekommen wird. Der Teilnehmer hat den Betreiber rechtzeitig über alle gesundheitlichen Probleme zu informieren, die den Ablauf der Veranstaltung beeinträchtigen könnten. Persönlich benötigte Medikamente usw. müssen in ausreichender Menge mitgeführt werden.

(4) Die Anzahlung von 40% ist bei Erhalt der Buchungsbestätigung fällig. Die Restzahlung ist bis 10 Tage vor Kursbeginn auf das Konto des Betreibers zu überweisen (Die Wand OHG, Kto 8618027, BLZ 87070024). Anderenfalls ist der Betreiber zum Rücktritt vom Kletterkursvertrag und zur Berechnung von Rücktrittskosten gemäß Abs. 7 berechtigt. Ausnahmen können schriftlich festgelegt werden.

(5) Die Schlussrechnung erfolgt durch den Betreiber. Entsprechend der Schlussrechnung werden Überzahlungen sofort zurückerstattet, Restzahlungen sind zur sofortigen Zahlung fällig. Zahlungen sind nur an den Betreiber zu leisten. Der Betreiber ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz wegen Nichterfüllung des Vertrages von dem Teilnehmer zu verlangen, wenn er sich mit der Zahlung des Kurspreises in Verzug befindet und der Betreiber eine Nachfrist unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen gesetzt hat.

(6) Wird vor Kursantritt bekannt, dass einzelne Kletterkursleistungen nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht werden können, so ist der Betreiber zu Leistungsänderungen berechtigt, falls dieser gleichwertige und zumutbare Ersatzleistungen anbieten kann. Ersatzleistungen gelten als gleichwertig und zumutbar, wenn sie dem vereinbarten Kletterkurstyp in angemessener Weise entsprechen und der Kletterkurszweck objektiv nicht entscheidend beeinträchtigt wird. Der Betreiber ist verpflichtet, den Teilnehmer über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren. Der Betreiber ist berechtigt, das Programm aus Sicherheitsgründen abzuändern, insbesondere unter Beachtung von Witterungsverhältnissen, so dass die Auswahl der Kletterrouten und Gebiete, z. B. bei schlechtem Wetter oder mangelndem Können der Teilnehmer oder anderen unvorhersehbaren Umständen, geändert bzw. das Programm oder einzelne Teile davon abgesagt, soweit kein Ersatztermin vereinbart werden kann.

(7) Der Teilnehmer kann jederzeit vor Kursbeginn zurücktreten. Der Rücktritt ist durch den Teilnehmer zwingend schriftlich zu erklären. Es gilt der Tag des Zugangs der Rücktrittserklärung bei dem Betreiber. Tritt der Teilnehmer vom Vertrag zurück oder tritt er den Kurs nicht an, entstehen dem Teilnehmer folgende Kosten, die der Betreiber ersetzt verlangen kann. Bei einem Rücktritt bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn ist eine Bearbeitungsgebühr von 50,00 EUR zur Zahlung fällig. Bis 21 Tage vor Veranstaltungsbeginn sind 50 % des Kletterkurspreises zur Zahlung fällig. Danach ist der gesamte Kletterkurspreis fällig.

Bis zum Kursbeginn kann der Teilnehmer verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Vertrag eintritt. Der Betreiber kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Kurserfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Teilnehmer dem Betreiber als Gesamtschuldner für den Kurspreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

(8) Der Betreiber kann in folgenden Fällen vor Antritt des Kurses vom Vertrag zurücktreten oder nach Antritt des Kurses den Vertrag kündigen:

  • wenn der Teilnehmer die Durchführung des Kurses ungeachtet einer Abmahnung des Betreibers nachhaltig stört oder er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Betreiber, so behält er den Anspruch auf den Kurspreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge oder
  • wenn die im Prospekt angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Der Betreiber ist in diesem Fall berechtigt, bis 10 Tage vor Kursbeginn vom Vertrag zurückzutreten. Die Kurse sind auf eine Mindestteilnehmerzahl abgestimmt. Der Betreiber ist jedoch verpflichtet, den Teilnehmer unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung des Kurses hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Wird der Kurs aus diesem Grund nicht durchgeführt, ist der Betreiber berechtigt, einen Ersatztermin zu vereinbaren oder sollte dies nicht möglich sein, einen entsprechenden Gutschein auszustellen. Etwaig entstandene Aufwendungen der Teilnehmer werden vom Betreiber nicht übernommen.

(9) Wird der Kurs infolge Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so ist der Betreiber berechtigt, einen Ersatztermin zu vereinbaren oder sollte dies nicht möglich sein, einen entsprechenden Gutschein auszustellen. Etwaig entstandene Aufwendungen der Teilnehmer werden vom Betreiber nicht übernommen.

(10) Bei sämtlichen Veranstaltungen ist zu beachten, dass gerade im Berg- und Klettersport ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko besteht. Dies kann zum Beispiel durch Absturzgefahr, Stein-/Eisschlag, Witterungseinflüsse, Lawinen, unabsicherbares Gelände, Gletscherrisiken und Höhenphänomene gegeben sein. Dieses Risiko kann auch durch umsichtige und fürsorgliche Betreuung durch den Betreiber nicht vollkommen reduziert und ausgeschlossen werden. Der Betreiber sucht je nach Veranstaltung für die Durchführung dieser aufgrund ihrer fachlichen Qualifikationen autorisierte Personen aus. Das Restrisiko muss der Teilnehmer selbst tragen. Auch ist zu beachten, dass im Gebirge, vor allem in abgelegenen Regionen aufgrund technischer oder logistischer Schwierigkeiten nur in sehr eingeschränktem Umfang Rettungs- und/oder medizinische Behandlungsmöglichkeiten gegeben sein können, sodass auch kleinere Verletzungen oder Zwischenfälle schwerwiegende Folgen haben können.

(11) Ansprüche wegen nicht vertragsmäßiger Erbringung des Kurses hat der Teilnehmer innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung des Kurses unter der Anschrift „Die Wand“ OHG, Breitscheidstr. 40, 01237 Dresden geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber dem Betreiber erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

 

§ 7 Verjährung

Ansprüche des Teilnehmers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Betreibers oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Betreibers beruhen, verjähren in 2 Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche, auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grobfahrlässigen Pflichtverletzung des Betreibers oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Betreibers beruhen. Alle übrigen Ansprüche verjähren in einem Jahr.

Die Verjährung beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Kursendes folgt.

 

§ 8 Hausordnung

(1) Die Innenanlage sowie das Außengelände sind sauber zu halten und sorgsam zu behandeln. Abfälle (auch Zigarettenkippen) sind in die vorhandenen Abfallbehälter zu werfen.

(2) Das Mitnehmen von Tieren in die Anlage ist verboten.

(3) Fahrräder dürfen nur an den Fahrradständern abgestellt werden. Sie können nicht mit in die Anlage genommen werden.

(4) Offenes Feuer ist in der Anlage untersagt. Das Rauchen ist im gesamten Halleninnenbereich (Indoorkletterbereich, Boulderbereich, Bistro, Galerie, Seminarraum, Treppenaufgänge, Umkleideräume, Wellnessbereich) untersagt.

(5) Die Benutzung von Glasflaschen, Gläsern, Porzellangeschirr etc. sind auf den Sportflächen untersagt. Nicht erlaubte Gegenstände können vom Personal eingezogen werden.

(6) Das Hausrecht über die Kletteranlage übt die Geschäftsführung des Betreibers sowie die von ihr Bevollmächtigten aus. Ihren Anordnungen ist Folge zu leisten.

(7) Der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken vor der Wand ist nicht gestattet.

(8) Auf dem Fitnesspodest oder am Geländer dürfen keine Klettermaterialien oder Kleidungsstücke abgelegt werden. Das Sitzen auf dem Fitnesspodest ist nicht gestattet.

(9) Das Abstellen von Rucksäcken vor der Wand ist wegen der Unfallgefahr untersagt.

(10) Das Überklettern der Absperrgeländer ist wegen der Unfallgefahr untersagt.

(11) Das Betreten der Fitnesspodeste außerhalb der gekennzeichneten Wege ist zu unterlassen.

(12) Vorsätzlich verursachte Schäden werden auf Kosten des Verursachers behoben. Für Schäden, die durch den Nutzungsberechtigten verursacht werden, muss der Teilnehmer selbst aufkommen. Der Teilnehmer haftet gegenüber dem Betreiber bei mutwilliger und grob fahrlässiger Beschädigung und Verunreinigung.

 

§ 9 Sonstiges

(1) Anschriften- und Namensänderungen sowie ggf. Änderungen der Bankverbindung sind dem Betreiber rechtzeitig bekannt zu geben.

(2) Fehlbuchungskosten, die auf der fehlerhaften Angabe der Kontoverbindung beruhen bzw. Rückbuchungsgebühren, die mangels Deckung des Kontos erfolgen, gehen zu Lasten des Mitglieds.

 

§ 10 Gerichtsstand, Schriftform

(1) Sämtliche Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform; dies gilt auch für den Verzicht auf das Schriftformerfordernis selbst. Mündliche Nebenabreden wurden nicht getroffen.

(2) Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Teilnehmer und dem Betreiber findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

(3) Der Teilnehmer kann den Betreiber nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Betreibers gegen den Teilnehmer ist der Wohnsitz des Teilnehmers maßgebend. Für Klagen gegen Vertragspartner des Betreibers, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Betreibers vereinbart.

 

§ 11 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.